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10 populäre Bewerbungs-Irrtümer

Dass Bewerbungen z. B. nicht auf einen Pizzakarton gekritzelt werden und keine Rechtschreibfehler enthalten sollten, ist hinreichend bekannt. Aber in meinem Berufsalltag begegnen mir dennoch immer wieder einige erstaunliche Bewerbungs-Irrtümer, mit denen ich hier nun einmal aufräumen möchte:

 

 

1. Das Anschreiben ist nicht so wichtig, wichtig ist nur der Lebenslauf. Im Anschreiben braucht man bloß anzugeben, worauf man sich bewirbt und wann man anfangen kann, für alles andere verweist man auf den Lebenslauf und die anderen Unterlagen.

 

Eine Floskel wie „Alles Weitere können Sie den beigefügten Unterlagen entnehmen“ im Anschreiben ist ungefähr so höflich, als wenn Sie auf die erste Frage im Vorstellungsgespräch antworten „Sie haben doch meine Bewerbungsmappe vor sich liegen, da steht alles drin. Ach, und könnte ich wohl einen Kaffee bekommen, während Sie lesen?“ In Ihrem Anschreiben sprechen Sie den Arbeitgeber an, erzählen ihm von sich und vermitteln ihm einen ersten Eindruck von ihrer Person. Und für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance - also verscherzen Sie sich diese eine bitte nicht mit einem schlechten Anschreiben.

 

 

2. Der Lebenslauf ist nicht so wichtig, wichtig ist nur das Anschreiben. Im Lebenslauf braucht man doch bloß seine persönlichen Daten anzugeben und wo man wann gearbeitet hat.

 

Ist mit „Es war einmal“ zu umschreiben und daher der Kategorie „Märchen“ zuzuordnen: Nach aktuellen Studien befassen sich 75 % der Personalchefs zuerst mit dem Lebenslauf und erst dann mit den weiteren Bestandteilen einer Bewerbung. Der Lebenslauf bietet eine Fülle von Möglichkeiten, seine berufliche Laufbahn, seine Fähigkeiten, Erfahrungen und Kenntnisse so darzustellen, dass sie möglichst ideal für den angestrebten Job erscheinen. Der Stil des Anschreibens sollte sich darin fortsetzen, damit ein harmonischer Gesamteindruck entsteht und die Bewerbung nicht zusammengewürfelt aussieht. Das ist auch der Grund, weshalb ich das Verfassen eines Lebenslaufs nur in Verbindung mit der Erstellung eines Anschreibens anbiete und umgekehrt.

 

 

3. Im Lebenslauf muss man grundsätzlich ALLES aufführen!

 

Ein LebensLAUF ist keine LebensBEICHTE. Ob Sie als Kind die Toiletten in der Grundschule angezündet haben, wegen einer depressiven Erkrankung durch die erste Abschlussprüfung gefallen sind oder den Job wechseln müssen, weil Ihr Abteilungsleiter das mit Ihnen und seiner Frau rausgekriegt hat, geht niemanden etwas an - auch nicht Ihren zukünftigen Chef. Allerdings gibt es auch einige Dinge, die Sie Ihrem Arbeitgeber auf gar keinen Fall verschweigen dürfen. Welche das sind, was man getrost unter den Tisch fallen lassen kann und wo man wie ein bisschen Kosmetik betreiben kann, weiß aber kaum jemand. Ich schon - also überlassen Sie es am besten einfach mir.

 

 

4. Im Bewerbungsanschreiben muss man den Arbeitgeber ausgiebig loben!

 

Man sollte Interesse zeigen und deutlich machen, dass man weiß, wen man da anschreibt, sich über die Firma informiert hat etc.; aber nicht herumschnulzen, dass man die Mustermann GmbH jeden Abend ins Nachtgebet einschließt und einem goldgerahmten Foto des Chefs Opfergaben bringt. Ihr künftiger Chef wünscht sich einen Mitarbeiter, der sich mit dem Unternehmen identifizieren kann, möchte aber nicht schon bei der Bewerbung auf einer Schleimspur ausrutschen.

 

 

5. Heutzutage braucht man für eine Bewerbung kein Foto mehr!

 

Theoretisch nicht - rein rechtlich darf mit einer Bewerbung nicht zwingend ein Foto verlangt werden. In der Praxis haben Bewerbungen ohne Foto jedoch kaum Chancen. Und das hat einen ganz einfachen Grund: Stellen Sie Sie sich einfach mal vor, Sie möchten eine Kaffeemaschine kaufen. Wie die aussieht, ist ja eigentlich egal, Hauptsache, sie tut, was sie soll. Trotzdem werden Sie - vielleicht auch unbewusst - in den Angeboten nach einem Bild suchen und diejenigen ohne Bild nicht weiter beachten. Obwohl es also nicht vom Aussehen abhängt, wie gut etwas oder jemand seinen Job macht, möchte man doch einfach nur wissen, mit was oder wem man es zu tun hat - vor allem bei Bewerbungen. Ich weiß, Sie sind kein Küchengerät. Aber das mit den Bewerbungen ohne Foto sollten sie trotzdem bitte ganz schnell vergessen.

 

 

6. Auf einem Bewerbungsfoto muss man immer Business-Kleidung tragen!

 

Wenn Sie sich um eine Position bewerben, bei der Sie so gekleidet auch zur Arbeit erscheinen, ist das völlig richtig. Aber haben Sie schon einmal einen Maler gesehen, der mit Anzug und Krawatte eine Hauswand streicht - oder eine Reinigungskraft, die in Rock und Bluse den Fußboden schrubbt? Seien Sie authentisch: Ihre Kleidung auf dem Bewerbungsfoto sollte zu Ihnen und Ihrer beruflichen Position passen. Ein professioneller Bewerbungsfotograf wird Sie hier vernünftig beraten - gehen Sie deshalb bitte nicht zum Passbildknipser um die Ecke, der nebenbei noch Schuhe besohlt und Briefmarken verkauft und auf dessen Fotos man aussieht wie eine Bulldogge mit Migräne.

 

 

7. Eine Bewerbung vom Profi schreiben zu lassen ist nur für Akademiker und Führungskräfte sinnvoll, aber doch nicht für Handwerker oder Produktionshelfer!

 

Der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft, und nur wer sich gut verkaufen kann, hat eine Chance. Das gilt für gewerbliche und angelernte Arbeiter genauso wie für Akademiker. Ziel der von mir erstellten Bewerbungen ist es, den Bewerber mit seinen individuellen Kenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen und auch persönlichen Eigenschaften als möglichst geeignet für den gewünschten Arbeitsplatz darzustellen. Der Aufwand, dies in der Bewerbung auszuarbeiten, hängt dabei nicht von der beruflichen Entwicklung des Bewerbers ab. So ist z. B. die Kompensierung fehlender Erfahrung eines Berufsanfängers durch andere Qualitäten nicht weniger arbeitsintensiv als das Hervorheben der Erfolge einer Führungskraft oder die Erläuterung besonderer Kenntnisse eines gewerblichen Arbeiters - und dabei ist es auch ganz egal, ob es sich jeweils um einen Akademiker, einen Facharbeiter oder eine Hilfskraft handelt. Jede Bewerbung arbeite ich daher individuell für den jeweiligen Bewerber aus und achte darauf, dass sie zu seiner beruflichen Position passt. Eine Bewerbung für einen Anwalt ist zwar anders als diejenige für einen Verkäufer, die wiederum anders ist als die Bewerbung für einen Pflegehelfer; aber keine der von mir erstellten Bewerbungen ist gegenüber einer anderen minderwertig! Deshalb folge ich auch nicht der unter vielen Bewerbungsdienstleistern üblichen Preispolitik der Staffelung nach Bildungs- oder Erfahrungsgrad, sondern behandele alle Kunden auch in Bezug auf die Preise gleich. Und die liegen bei mir sogar unter dem marktüblichen Niveau: Je nach Ihrem Bedarf und Ihren Wünschen können Sie bei mir ein Bewerbungspaket (= individuelles Anschreiben mit dazu passendem Lebenslauf) schon ab 75,00 Euro bekommen.  Näheres erfahren Sie in meinem unverbindlichen Angebot, das Sie am Ende dieser Seite anfordern können.

 

 

8. Aber Schüler brauchen doch keine professionelle Bewerbung, Bewerbungen schreiben lernen die ja in der Schule!

 

Sollte man meinen, ist aber oftmals nicht so. Ich habe es schon mehr als einmal erlebt, dass Schülern die von der Schule empfohlene Bewerbungszusammenstellung bei der Ausbildungsplatzsuche sogar hinderlich war. Gerade bei schwachen Schülern sollte man nicht starren Regeln folgen, sondern ihre Stärken aufspüren, ihre besonderen Fähigkeiten in den Vordergrund stellen und all das herauskitzeln, womit sie einen Ausgleich für weniger gute Noten bieten können. Das ist natürlich keine leichte Übung, aber eben deshalb gibt es dafür ja Spezialisten - zum Beispiel mich.

 

 

9. Bei Bewerbungen kann man sich doch vom Arbeitsamt helfen lassen!

 

Ja, aber nur wenn man arbeitslos ist und nur unter bestimmten Bedingungen. Im Übrigen könnte alles, was ich sonst noch dazu sagen könnte, gegen mich verwendet werden - darum lasse ich es lieber.

 

 

10. Bewerbungen braucht man doch nicht schreiben zu lassen, dafür kann man sich ja kostenlose Vorlagen aus dem Internet ziehen!

 

Klar kann man das. Das kann jeder. Darum können Sie sich in diesem Fall auch sicher sein, dass Ihr künftiger Chef Design und Text Ihrer Bewerbung schon von zig anderen Bewerbern her in- und auswendig kennt. Bestenfalls entlocken Sie ihm damit also ein begeistertes Gähnen. Und wer schon mit seiner Bewerbung wenig Eigeninitiative und Engagement zeigt, legt die Vermutung nahe, dass er auch nicht allzuviel davon in seine künftige Arbeit investieren wird. Auch kann Ihnen eine Bewerbungsvorlage nicht dabei helfen, Ihre Stärken optimal herauszustellen und Vorteile aufzuzeigen, die Ihnen selbst vielleicht gar nicht so bewusst sind. Das geht nur mit einer individuellen Bewerbung, die auf Sie ganz persönlich abgestimmt ist. Und genau solch eine Bewerbung bekommen Sie bei mir - nicht kostenlos, aber im wahrsten Sinne des Wortes Preis-wert!

 

 

Na, haben Sie jetzt festgestellt, dass Sie auch einem oder vielleicht sogar mehreren dieser Bewerbungs-Irrtümer aufgesessen sind?

 

Wenn ja, haben Sie sich jetzt schlau gemacht. Wenn nicht, waren Sie schon vorher schlau. Und wenn Sie ganz schlau sind, lassen Sie Ihre Bewerbung von mir erstellen! Fordern Sie einfach ein unverbindliches Angebot mit verschiedenen Bewerbungsvarianten an, das Sie sich ganz in Ruhe anschauen und bei Nichtgefallen einfach ignorieren können. Tragen Sie dazu nur hier Ihre E-Mail-Adresse ein und wählen Sie die gewünschte Bewerbungsart aus:

 

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Achten Sie bitte auf die korrekte Schreibweise Ihrer E-Mail-Adresse, sonst kann ich Ihnen nicht antworten! Falls es mit der Antwort etwas länger dauert, weil ich z. B. im Urlaub bin, finden Sie oben im Infobereich einen entsprechenden Hinweis. Wenn Sie aber gar nichts von mir hören, könnte Ihre Nachricht möglicherweise in den unendlichen Weiten des Internets verschollen oder meine Antwort von einem Spamfilter verschluckt worden sein. Dann kontaktieren Sie mich bitte unter info@briefmeisterin.de oder telefonisch unter 0571 3888750 - danke!

Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden (bei Anfragen an Wochenenden und Feiertagen am nächsten Arbeitstag; falls ich im Urlaub bin, nach meiner Rückkehr) ein kostenloses und unverbindliches Angebot, das Sie selbstverständlich zu nichts verpflichtet. Und falls Ihnen mein Angebot nicht gefällt, beachten Sie es einfach nicht - es verfällt nach drei Tagen von selbst!

 

Also dann bis bald - ich  freue mich auf Sie!

 

Ihre Briefmeisterin

Petra Tessarek