Marktplatz Mittelstand - Die Briefmeisterin

Gedanken, Bilder, Fundstücke ...

Weil Schreiben nicht nur mein Beruf, sondern auch mein Hobby ist, kann ich die Finger einfach nicht von Stift und Tastatur lassen und schreibe nieder, was mir gerade einfällt. Das ist nicht immer tiefsinnig oder informativ, aber hoffentlich wenigstens unterhaltsam!

 

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10.03.2020
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Weil ich auf den Anruf eines Handwerkers warte, habe ich mein Mobiltelefon zum Gassigehen mitgenommen und das Headset ins Ohr gestöpselt, dezent hinter den Haaren verborgen. Mein Hund läuft gerade ein Stück voraus, als der Handwerker anruft. Die Verbindung ist schlecht, ich muss ziemlich schreien, damit mich überhaupt versteht. Auf einer Bank sitzt ein älteres Pärchen und beobachtet die Szene interessiert. "ES WÄRE SCHÖN, WENN SIE SCHNELLSTMÖGLICH ZU MIR KOMMEN KÖNNTEN!" brülle ich ins Telefon. Prompt kommt mein Hund angaloppiert und setzt sich freudestrahlend vor meine Füße. Die ältere Dame zieht die Augenbrauen hoch und raunt ihrem Begleiter zu: "Wie höflich die mit ihrem Hund spricht!" Der schüttelt den Kopf und entgegnet: "Aber dass die den auch noch siezt, ist doch nun wirklich übertrieben." Nicken, lächeln und GANZ SCHNELL weitergehen.
03.03.2020
Briefmeisterin
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Einfach mal dem Kleinanzeigen-Inserenten, der Dinge "gegen eine Kleinigkeit fürs Schwein zu verschenken" anbietet, eine Handvoll Kartoffelschalen mitbringen. Das Mienenspiel beim irritierten Durchpflügen des Denkapparats ist faszinierend.
25.02.2020
Briefmeisterin
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 Ich: "Entschuldigung, können Sie mir bitte sagen, wie man den Deckel von diesem Müllsackständer aufbekommt?"  Verkäufer (frostig):  "Gar nicht. Das ist ein Designer-Beistelltisch."  Ich: "Weiß ich. Ich lege nun einmal in allen Bereichen Wert auf Ästhetik." Ich habe zwar keinen Blick für Design, aber meine Ausreden sind stylish.
18.02.2020
Briefmeisterin
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Frau Maus hat es sich vor dem Fernseher gemütlich gemacht, während Herr Maus noch etwas Wäsche bügelt. „Mach mal langsam Feierabend,“ ruft Frau Maus, „der Tom-und-Jerry-Film kommt jetzt!“ „Bin gleich soweit!“ antwortet Herr Maus – und hält irritiert inne, als er Sand auf der frisch gebügelten Bluse entdeckt. Sein Blick schweift zur Decke, von der kleine Erdbröckchen rieseln. Die Wände beginnen zu zittern, tiefe Risse bilden sich. "Was ist das denn?“ fragt Frau Maus und sieht sich ängstlich um. Plötzlich fliegt die ganze Wand auseinander, eine gigantische schwarze Nase bricht hindurch. Darunter schnellt eine riesige Zunge hervor und durchnässt Herrn Maus, der schreiend hinter dem umgestürzten Bügelbrett Schutz sucht. Frau Maus schlägt und tritt nach der Riesennase und brüllt aus Leibeskräften um Hilfe. Und genauso schnell, wie er aufgetaucht ist, ist der Spuk dann auch schon wieder vorbei: Die Zunge und die Nase verschwinden dahin, woher sie gekommen sind, und lassen neben einem verwüsteten Wohnzimmer eine völlig schockierte Familie Maus zurück.   „Komm, lass das mal sein,“ sage ich und ziehe meinen Hund von dem Mauseloch weg, „was würdest du denn sagen, wenn plötzlich jemand seinen Kopf in dein Wohnzimmer stecken würde?“
11.02.2020
Briefmeisterin
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Da habe ich mir extra einen Radiowecker mit "Summer"-Taste gekauft - und ausgerechnet die scheint kaputt zu sein. Ich habe da schon zigmal draufgedrückt, aber es ist immer noch Winter.
04.02.2020
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Zufällig mitgehört... in der Schlange an der Tankstellenkasse: "Ach, nee! Du auch hier?“ „Ja, als ich gesehen habe, dass der Sprit heute 5 Cent billiger als gestern, habe ich mich direkt mal mit angestellt. Hat bestimmt eine Viertelstunde gedauert, bis ich endlich an die Zapfsäule kam. Und hier stehe ich jetzt auch schon seit 10 Minuten. Hat sich aber so richtig gelohnt, es gingen gut 20 Liter rein. Da habe ich ordentlich was gespart!“ „Aber die Chips und der Träger Bier, die du da in der Hand hast, sind hier doch viel teurer als im Supermarkt gleich nebenan.“ „Na, um dort einzukaufen, hatte ich keine Zeit. Und du weißt ja - Zeit ist Geld!“ Und ich dachte, ICH könnte nicht rechnen.
17.09.2019
Briefmeisterin
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Es kann so leicht sein, anderen Menschen eine Freude zu machen... Zum Beispiel, indem man auf einem öffentlichen Parkplatz seinen Parkschein mit Restdauer an einen anderen Autofahrer verschenkt, bevor man wegfährt: Während das Zettelchen für einen selbst ohnehin nutzlos geworden ist, kann sich jemand anders über die gesparten Gebühren und die nette Geste freuen. Und geteilte Freude ist ja bekanntlich doppelte Freude! Also freute auch ich mich, als gestern am Parkautomaten ein Mann auf mich zulief und rief: "Warten Sie, Sie können meinen Parkschein haben!" "Oh, das ist ja nett!" strahlte ich ihn an. "Da ist noch fast eine Stunde drauf, die kostet hier normalerweise einen Euro. Ich gebe Ihnen meinen Parkschein für 50 Cent." fügte er hinzu und hielt die Hand auf. Lächelnd zückte ich mein Portemonnaie und nahm eine 50-Cent-Münze heraus. Ihr herrlich klangvolles Klimpern im Parkautomaten genoss ich ebenso sehr wie den Gesichtsausdruck des gar nicht so frommen Herrn, der Nehmen offenbar seliger als Geben. Noch nie habe ich mit einem solchen Vergnügen Geld in einen Automaten geworfen. Danke, lieber Unbekannter, für diese unerwartete Freude!
03.09.2019
Briefmeisterin
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Eigentlich dachte ich ja, es hätte sich inzwischen herumgesprochen, dass eine Bewerbung keine Lebensbeichte ist. Kürzlich zeigte mir aber jemand einen Bewerbungsratgeber mit dem erstaunlichen Tipp, der Bewerbung eine schriftliche Selbstauskunft über persönliche Verfehlungen beizufügen: Sinngemäß (nur etwas eleganter formuliert) solle man beispielsweise angeben "Ich bin mal verknackt worden, weil ich geklaut habe, aber das lag nur an meiner Sauferei und kommt ganz bestimmt nicht wieder vor."  Na, wenn man schon mal dabei ist, würde ich doch empfehlen, dies z. B. noch zu ergänzen mit "Ich habe mich als Kind absichtlich auf den Hamster meiner Schwester gesetzt", "Ich bin 1986 bei Rot über die Ampel gegangen" oder "Ich habe ein nässendes Furunkel am Hintern".  Wem es aber trotz so viel Auskunftsfreude nicht gelingt, einen Job zu ergattern, dem erstelle ich gerne Bewerbungsunterlagen, mit denen der Arbeitgeber nicht gleich in die Flucht geschlagen wird.
27.08.2019
Briefmeisterin
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Jedem, der einen unberechtigt einen Behindertenparkplatz nutzt, weil er nicht so weit laufen WILL, wünsche ich, dass er ihn bald nutzen MUSS und sich wünscht, überhaupt laufen zu KÖNNEN.
23.07.2019
Briefmeisterin
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Als der Zahnarzt nach der Behandlung zu mir sagte, ich solle eine Stunde nichts essen, habe ich zunächst verstanden, ich sollte eine Stunde lang nicht sprechen. Junge, habe ich mich erschrocken.
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