Marktplatz Mittelstand - Die Briefmeisterin

Gedanken, Bilder, Fundstücke ...

Weil Schreiben nicht nur mein Beruf, sondern auch mein Hobby ist, kann ich die Finger einfach nicht von Stift und Tastatur lassen und schreibe nieder, was mir gerade einfällt. Das ist nicht immer tiefsinnig oder informativ, aber hoffentlich wenigstens unterhaltsam!

 

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14.08.2018
Petra Tessarek
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Sie: "Schatz, der Juwelier hat die Ohrringe, die ich schon immer haben wollte, zum halben Preis!" Er: "Na, dann nix wie hin! So günstig kriegst du die nie wieder!" Die Sprachbarriere Mann/Frau ist einfach unüberwindbar.
07.08.2018
Petra Tessarek
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Meine Fitnesstrainerin, die gestern zufällig an der Ladenkasse hinter mir stand, hat sich sicherlich auch über die Begriffsstutzigkeit der Verkäuferin gewundert. Drei Mal musste ich ihr sagen, dass sie ALLES als Geschenk einpacken soll - ja, auch die Chips und das Eis!
31.07.2018
Petra Tessarek
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Obwohl ich nur Sonderangebote kaufe, habe ich am Ende des Geldes immer noch so viel Monat über. Ich verstehe das einfach nicht.
24.07.2018
Petra Tessarek
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Vielleicht sollte ich einfach zum Dirndl keinen Schnurrbart mehr tragen.
18.07.2018
Petra Tessarek
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Ich liebe meine neue Tasse ♥
17.07.2018
Petra Tessarek
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Gestern dachte ich mir, ich tue mal was für die Figur und gehe ins Fitnessstudio. Das war aber wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Also bin ich zur Dönerbude gefahren - Mission erfüllt.
10.07.2018
Petra Tessarek
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Böse Zungen behaupten, ich hätte Probleme mit Mathematik. Das kann man so aber nicht sagen, mir machen bloß manchmal die äußeren Umstände einen Strich durch die Rechnung! Neulich wollte ich zum Beispiel 10 Eier kochen; die Hälfte davon hart und den Rest weich. Also addierte ich den Regeln der Mathematik entsprechend die 5 Minuten für das Weichkochen mit den 7 Minuten für das Hartkochen und multiplizierte das Ergebnis mit der Anzahl der Eier. Dass nach diesen 178 Minuten von den 10 Eiern 4 geplatzt und die restlichen 7 so knüppelhart waren, dass sie allenfalls noch als Abrissbirnen für Lego-Häuser taugen, kann nur an einem Defekt der Eieruhr gelegen haben.
03.07.2018
Petra Tessarek
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Gestern fand ich drei Visitenkarten von Bestattern in meinem Briefkasten. Ich sollte wirklich besser aufpassen, dass man es nicht von der Straße aus sieht, wenn ich mit offenem Mund und herunterhängenden Armen auf der Gartenliege schlafe.
19.06.2018
Petra Tessarek
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12.06.2018
Petra Tessarek
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Als ich gestern beim Bäcker Brötchen kaufen will, schiebt mir die Verkäuferin ein Formular über den Tresen: „Dann müssten Sie bitte einmal unsere Datenschutzerklärung unterschreiben.“ „Datenschutzerklärung? Wegen zwei Brötchen?“ frage ich irritiert. „Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten sehr ernst. Und dass Sie Brötchen kaufen, geht schließlich niemanden etwas an. Sie können sich daher sicher sein, dass diese Information von uns absolut vertraulich behandelt wird.“ erklärt die Verkäuferin. Seufzend unterschreibe ich das Formular, als ein älterer Herr den Laden betritt. „Oh, sie müssen bitte einen Moment draußen warten, ich bin gerade im vertraulichen Kundengespräch! Haben Sie denn die weiße Linie und den Hinweis ʻDiskretion! Bitte hier warten!ʼ vor der Tür nicht gesehen?“ ruft die Verkäuferin. „Was für’n vertrauliches Gespräch? Dass die Frau Brötchen kauft? Ich will bloß meinen Butterkuchen und gut isses.“ brummelt der ältere Herr. Die Verkäuferin schiebt ihm ein Formular hin und mir auch noch eins. „Dann müssen Sie bitte einmal unsere Datenschutzerklärung unterschreiben, und für die Dame dann noch eine Datenschutzerklärung, dass Sie die Information, dass sie Brötchen kauft, vertraulich behandeln und nicht weitergeben. Und Sie müssten bitte für den Herrn eine Datenschutzerklärung unterschreiben, dass Sie die Information, dass er Butterkuchen kauft, ebenfalls vertraulich behandeln und nicht weitergeben.“ Der ältere Herr sieht die Verkäuferin fassungslos an: „Wer hat sich das denn ausgedacht? Die sind wohl alle total bekloppt!“ schimpft er. Ungerührt holt die Verkäuferin noch ein Formular hervor und legt es vor mir auf den Tresen. „Jetzt müssten Sie bitte noch eine Datenschutzerklärung unterschreiben, dass Sie die Aussage des Herrn, dass die, die sich das ausgedacht haben, alle total bekloppt seien, vertraulich behandeln und nicht weitergeben.“ „Nee,“ sage ich und schüttele grinsend den Kopf „ich kann Ihnen ja alles Mögliche unterschreiben, aber DAS kann ich Ihnen nun wirklich nicht zusichern.“ Natürlich ist diese ganze Geschichte erstunken und erlogen; natürlich muss man beim Bäcker (noch) keine Datenschutzerklärung unterschreiben. Und dass Datenschutz grundsätzlich richtig und wichtig ist, steht außer Frage. Aber dass ich als Verbraucherin ungewollt in die Rolle einer misstrauischen Erbsenzählerin gezwungen werde, die nur darauf zu lauern scheint, Verkäufer und Dienstleister vor den Kadi zerren zu können, während vor allem kleineren Gewerbetreibenden ihre Arbeit schwer bis nahezu unmöglich gemacht wird, hilft doch nun wirklich niemandem. Und ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die sich auch aus Verbrauchersicht darüber ärgert.